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Mood: Stop blaming – Widerstandslos durch den Alltag

Es ist an der Zeit Bilanz zu ziehen, auch wenn die Steuererklärung für 2016 noch auf sich oder mich warten lässt, wird das erste Halbjahr 2017 zum Gegenstand dieses Artikels. Denn ich hatte mir, dank meiner Jahresbilanz 2K16 etwas vorgenommen.

Ich wollte widerstandslos* durch mein Hier & Jetzt** in 2017 tanzen***.
*Widerstand sollte kein Gegenstand mehr sein. Ich wollte mich nicht allem hingeben, gar alles mit mir machen lassen, sondern Dinge, die ich nunmal nicht ändern kann, sollten mich nicht mehr wütend machen, mich Kraft kosten oder gar zu lange traurig stimmen. Gerade letzteres ist nicht immer einfach. Das Leben stellt und vor Herausforderungen, lässt uns aber stets alle Türen offen, um einen anderen Weg einzuschlagen oder Lösungen zu finden. Sich nicht mit Widerstand gegen Türen zu lehnen, die geschlossen sind oder gar Wände, die sich eben nicht öffnen lassen macht oft keinen Sinn. Die Kraft hierfür aufzuwenden wäre nicht verschwendet, manchmal brauchen wir den Widerstand, doch hatte ich mir vorgenommen, wenn gezielt damit zu arbeiten. Es darf Kraft nur dann kosten, wenn die Bilanz an anderer Stelle wieder positiv gestimmt ist. Weiter geht es mit
**dem Hier und Jetzt, das zur kleinen Faustregel wurde. Ich bin Meister im Zukünftigem, im Nächsten planen und scheitere dadurch gerne in der Gegenwart. So muss ich mich immer daran erinnern, den Moment jetzt und hier zu genießen. Es mag noch so viel Feines kommen, aber wenn ich es nicht schaffe meine Gegenwart zu wertschätzen wird auch die Zukunft nie als solche bei mir ankommen. Spätestens wenn sich diese gen Gegenwart bewegt, werde ich es womöglich missen sie zu genießen!
Planen zu können ist etwas wertvolles und stellt einen Luxus da, den sich nicht jeder herausnehmen kann – aber manchmal meint es auch der Zufall ziemlich gut mit uns.
***So sind wir auch schon angekommen am liebsten Punkt auf meiner Liste, dem tanzen. Mein persönlicher Cheat; Denn nicht immer läuft es so, dass wir ohne Widerstand weitergehen können. Widerstand kann durchaus auch beflügeln, wenn wir gegen etwas kämpfen, das es nicht zu akzeptieren gilt. Denn es geht nicht immer nur um uns. Wir sorgen uns um unsere Liebste, sind oft ratlos und so auch hilflos, wenn ihnen und uns das Schicksal beweisen will, dass es mehr als existent ist. Aber dann hilft es uns Mut zu machen. Tanzen ist für mich mutig sein, optimistisch zugleich und niemals die Hoffnung zu verlieren.

Zurück zu meiner Bilanz; 2017 hat gefordert, 2017 war schon jetzt dafür da, um lernen zu dürfen, zu scheitern, aufzustehen, zu riskieren und sich dem hinzugeben, was eben kommt! Warum der ganze Aufwand und so viele Gedanken? Genau das Wetter! Vielleicht fangen wir alle gleich heute damit an. Wie wäre es denn damit das Wetter zu akzeptieren und den Sommer obendrein. Sich zu ärgern macht es nicht besser, einen Tee trinken und sich bei strömenden Regen auf die Couch zu setzen und ein Buch zu lesen alle mal.

Liebstes,
eure Anni

PS.: Anderen Meinung zum Regen und mehr als nur schlaue Worte, denn Sara killed it & Finding Berlin knows „What to do when it rains in Berlin.