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Jewels – Eine Premiere, ein Traum und jede Menge Emotionen im Staatsballett der Deutschen Oper // Event

 Schwer zu verkennen, denn allein mein Pseudonym TANZEKIND verrät es. Ich war ein aktives, gerne auch leicht hyperaktives Kind, aber vor allem ein Kind mit Träumen und immer am tanzen. Ein Kind, das sich im träumen verlieren konnte. Genau das vermisse ich auch, die Zeit zum Träumen. Sich zurückzulegen, Gedanken Gedanken seien zu lassen und sich im fiktiven und inszenierten zu verlieren. Vergangenes Wochenende habe ich genau dies geschafft.

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Für 120 Minuten konnte ich alles ausblenden und Träume wieder zu lassen:

120Minuten voller klassischer Musik, neben einer Dame, die vor 30 Jahren aus Frankreich der Liebe wegen nach Deutschland kam. Neben einer anderen, deren Herkunft keinerlei Relevanz hat, denn fragen, geschweige den reden gehören für sie nicht zu einem Besuch in der Oper. Legitim! Sie lauschte nur und hub an und an ihr Fernglas gen Augen. Nach zwei Kostümwechseln, anderthalb Gläsern Champagner und kommen dann auch die Emotionen zu tragen. Die Füße der Wesen auf der Bühne tanzen im Einklang zum Klavier, was versteckt vor der Bühne zu stehen scheint. Wir sind in der der Deutschen Oper, der Premiere von „Jewels“, dem neuen Stück des Staatsballetts. „Jewels“ ein Stück geleitet unter dem Choreographie George Balanchine. Von Lorenzo Caprile entworfenen Kostümen und einem neuem Bühnenbild von Pepe Leal.

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Der Besuch am Samstagabend verkörpert auch einen Traum, einmal eine Ballerina zu sein. In der Wirklichkeit hat es mich in meiner Kindheit, dann doch eher Richtung Bolzplatz, Malkasten und Trampolin gezogen. Vielleicht habe auch deswegen das Gefühl, den ein oder anderen Traum nachzuholen.

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Der Besuch der Premiere am 21.Mai beim Staatsballett war zumindest ein Anfang. Die Musik von  mit Musik von Gabriel Fauré, Igor Strawinsky und Peter I. Tschaikowsky in den Ohren, freue ich mich auf meinen zweiten Besuch in der Deutschen Oper. Wer kommt mit? Es ist Platz für alle da!

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Was ihr in dem wundervolen neuen Stück sehen könnt? Ich muss mich hüten euch zu viel zu verraten. Eines ist klar, wundervolle Kleider, unglaubliche Tänzer, Bewegungen von denen ich nicht glaubte, dass unser Körper dazu im Stande ist und vor aller Verwunderung, gibt ein Orchestra live nur die schönsten Klänge zu Gute.

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Auf die Füßchen fertig los, alle Infos zu dem aktuellen Spielplan und noch viel mehr findet ihr hier.

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Credits// Pictures: Carlos Quezada, Staatsballett & TANZEKIND