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Focus: Pré – Wenn der Modekonsum zur bewussten Entscheidung wird

Wir konsumieren ständig und tun dies nicht nur um zu überleben, unseren Instinkten wird suggeriert, Bedürfnisse zu stillen, erweitert von dem Wunsch uns im großen Maße zu gönnen. Konsumieren findet natürlich nicht nur Anklang bei Lebensnotwendigem, sondern auch dem Konsum von Gütern, wie Kleidung, Reisen, Wochenenden in Berliner Bars, dem Dinner mit Freunden, dem Schenken und wahrscheinlich könnten wir hier ewig weiter machen. Dennoch, Konsum ist wichtig und hält nicht nur uns sondern die Wirtschaft im vollem Gange. Wenn der Modekonsum nun aber zur bewussten Entscheidung wird – eine der hinterfragten, findet man ein wunderbar zutreffendes und auch hier wohl überlegtes Konzept bei dem neuen Label pré.
Begonnen hat das Team vergangenes Jahr und verfolgt nun seit Oktober das Ideal eines ganz anderen Herstellungskonzeptes, das sie zu Recht zum Erfolg führen möchten und dabei eben genannte Punkte revolutionieren.   _07A0695_07A2302
Der Name des Labels pré leitet sich aus dem Herstellungskonzept der Kleidungsstücke ab.
Das Konzept „pre-order“ zieht sich durch die sämtliche Prozesse. Schließlich wird allein das produziert, was auch im Vorfeld geordert wurde. Kaum mehr Schnellschüsse sind möglich, nicht nur der Prozess des Konsumieren findet in einer ganz anderen Form des Entscheiden statt, sondern auch der Umgang mit dem Maße, der Nachhaltigkeit und dem Notwendigem. Denn die Teile erhält man eben erst vier Wochen nach Fertigstellung und nicht gleich von der Stange. Maßlosigkeit ade. So wird auch der Produktions- und Herstellungsprozess wird dadurch höchst nachhaltig gestaltet. Kaum mehr Überproduktion findet statt, kaum mehr Lagerraum wird so langfristig benötigt und verursacht Kosten, die wiederum dem Konsumenten aber auch dem Label zur Last fallen.

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So wird nur produziert, was im pre-order Prozess bestellt worden ist. Was für uns meist kaum zu tragen kommt und in unserem Entscheidungsprozessen Anklang findet, wenn es um das „Ordern“ der richtigen Teile geht, steht hier im Vordergrund mit dem höchstem Anspruch an Nachhaltigkeit und Ästhetik gleichermaßen. So ist nicht nur die Herstellung fair und ökologisch, sondern auch der Preis. Zwischen €12 und €39 liegen diese unter dem, was hier erwartet werden würde.

Noch die nächsten Tagen – bis Freitag, könnt ihr ordern, was das Herz begehrt. Das Portfolio des Labels baut sich aus Unisex- und Premium-Items zusammen, die jedoch nicht nur durch ihre Schlichtheit aber vor allem der Qualität überzeugen.

Unisex T-Shirts aus seidenweicher Pima Baumwolle, Tank Tops und Turtle Necks, Unterwäsche und Socken sind auch dabei.

 

Da dies ein Herzprojekt ist wird schnell klar wenn wir uns der Bildsprache und dem was eben hinter der Marke steht widmen. So ließ uns Vincent Mank, Co-Founder und Creative Director von pré an seinen Gedanken mit Hilfe eines ganz persönlichen Statement teilhaben. Teilhaben an dem, was in liebevoller Arbeit aber vor allem mit Kopf konzipiert wurde:

„pré bedeutet für uns Kompromisslosigkeit. Die Verbindung von Design, Qualität und Nachhaltigkeit muss kein Kompromiss zu Lasten eines dieser Merkmale sein. Oder ein teurer Kompromiss, wenn der Preis für schöne und nachhaltige Produkte oft hoch geht. Der Preis, mit dem wir uns diese Kompromisslosigkeit erkaufen, ist Zeit. Das möchten wir so vielen Menschen wie möglich klar machen. Wer bei uns den selben Preis wie bei Anderen bezahlt, zusätzlich aber Geduld hat, die Herstellung abzuwarten, bekommt ein viel besseres und hochwertigeres Produkt für das selbe Geld.“ (Vincent Mank, Co-Founder und Creative Director)

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© Visuals pré

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